Präsentieren muss ja jeder mal, irgendwann. Und natürlich gibt es seit vielen, vielen Jahren das Präsentationstool schlechthin, mit dem wir alle irgendwie aufgewachsen sind: PowerPoint von Microsoft. Übrigens einer der wenigen Programme von Microsoft, die es zuerst für den Mac gegeben hat – die überlegene Grafikleistung des Macintosh machte das visuelle Arbeiten damals erst möglich.

Doch zurück zu heute; Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Alternativen zu Powerpoint, die es sich lohnt, mal anzusehen. Das neueste Projekt (und eines der spannendsten) ist sicherlich “Google Docs”, seit wenigen Tagen eben auch mit einer Präsenattionssoftware gesegnet, so dass das Online-Office-Paket nun tatasächlich komplett zu sein scheint, denn Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und natürlich Mail und Kalender gibt es ja längst.

Machen wir also mal einen kleinen Vergleich!

Software Vorteile Nachteile
PowerPoint De-facto-Standard, viele Funktionen Teuer, unpräzises Arbeiten, schlechte Bildschirmdarstellung, keine perfekte Kompatibilität unter Mac, keine Linux-Version
OpenOffice.org / NeoOffice kostenlos, Cross-Plattform, viele Funktionen, komplett offenes XML-Dateiformat unpräzises Arbeiten, umständliche Bedienung, schlechte Bildschirmdarstellung, Dateiformat noch wenig unterstützt
Keynote sehr gute Bildschirmdarstellung, präzises Arbeiten möglich, gute visuelle Effekte, einfache Bedienung proprietäres Dateiformat, Abhängigkeit von Apple, nicht kostenlos
S5 kostenlos, kompatibel zu jedem Browser und Texteditor, komplett offenes HTML-Format, wenig Funktionen, kein grafisches Arbeiten möglich, keine grafische Oberfläche
Google Docs kostenlos, Online-Präsentation mit Chat möglich, Gemeinsames Online-Bearbeiten, Backup eingebaut Datenschutzproblematik, wenig Funktionen, etwas hakelige Bedienung, unpräzises Arbeiten, keine Kompatibilität zum Open Document Format

Wie Sie sehen, lässt sich natürlich kein Sieger feststellen, es hängt mal wieder alles von der persönlichen Präferenz ab. Ich persönlich werde NeoOffice treu bleiben, da diese Software einerseits riesige Fortschritte macht, andererseits das Dokumentenformat frei, offen und somit zukunftssicher ist!

Kommentare (6) 20.09.2007, gerritvanaaken

Kommentare (2) 13.09.2007, Stanislav Müller

Wer sich bis jetzt noch nicht so recht für das HTML/CSS-Framework YAML begeistern konnte, weil ihm/ihr das alle zu kompliziert erschien – jetzt gibt es Abhilfe. Der YAML-Schöpfer himself, also Dirk Jesse, hat mit dem YAML Builder ein wirklich bemerkenswertes Tool geschaffen, mit dem sich in wenigen Minuten ein komplettes Layoutgrundgerüst zusammenstricken lässt – inklusive ein bis drei Spalten, Subtemplates und anderen Finessen.

Das Ganze wurde natürlich als Webapplikation mit jQuery umgesetzt und ist unglaublich praktisch. Es gibt eine Vorschau-Funktion, die einem sein Template schon mal anzeigt, und am Ende kann man sich den generierten Quellcode anzeigen lassen, ihn rauskopieren und ist fertig.

Daumen rauf für die Idee und Umsetzung – so lasse ich mir das gefallen! CMS-Entwickler aller Länder: Hier ist ein Ansatz für modernen Template-Bau zu finden.

Kommentare (0) 17.08.2007, gerritvanaaken

Bis wir alle Fotos von unserem großen Agentur-Sommerausflug zum Wattenmeer gesichtet und eine coole Dhonishow Galerie integriert haben, hier schon mal zwei Bilder als kleiner Vorgeschmack. Nur soviel: Fantastisches Wetter, ein riesiges Schiff und gut gewürztes Essen an Bord sorgten für zweieinhalb unvergessliche Tage!

Kommentare (0) 15.08.2007, gerritvanaaken

Nachdem überdimensionalen Erfolg des Analysetools FireBug hat Joe Hewitt gestern sein UI-Framework für iPhone-Applikationen upgedated. Das iUI ermöglicht es einem, Webseiten zu bauen, die genauso aussehen wie wie die Programme im iPhone – was in dieser Demo schön zu sehen ist.

Außer dem großartigen Look&Feel vom iPhone bietet das Framework auch die Möglichkeit, Formulare per Ajax-Request abzusenden und das Ergebnis in die Applikation einzufügen.

Und zu guter Letzt ist die JavaScript-Datei des Frameworks nur 1,8 KB groß und ist bei GoogleCode zum kostenlosen Download erhältlich!

Update: Das Präsentations-Video gibt es im Yahoo! User Interface Blog

Kommentare (0) 30.07.2007, Stanislav Müller

Das Wort mag vulgär klingen, doch unter Entwicklern und Bloggern (und ganz besonders unter bloggenden Entwicklern) ist der “Schwanzvergleich” eine stets treffende Analogie. Wer hat die meisten Besucher/PIs/Referrer/Technorati-Links? Und wenn es technischer wird: Welches JavaScript-Framework hat die schnellsten Objekt-Selektoren? Und welche Website kommt mit den wenigsten DIV-Containern aus?

Ganz frisch auf dem Parkett der Technikvergleiche: YSlow, eine wunderbare Erweiterung für die Firebug-Extension des Firefox-Browsers. Hiermit werden eine Reihe von Parametern gemessen, von denen die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus abhängt. Zum Beispiel korrekt gesetzte Expire-Header, die Anzahl der eingebetteten CSS-Dateien, vorhandene GZip-Kompression usw. Auf jedes der 13 Kriterien werden (amerikanische) Schulnoten verteilt, und ganz am Ende kommt ein Score von 0 bis 100 heraus, wobei 100 für einen optimal optimierten Seitenaufbau steht.

Das 3st laborblog steht derzeit nicht wirklich gut da mit seinen 61 Punkten, aber immer noch besser als beispielsweise praegnanz.de mit nur 45 Punkten. Doch glücklicherweise bastelt Stanislav gerade an einem feschen Textpattern-Plugin, das alle CSS-Dateien zu einem einzigen Request zusammenfassen kann. Sehr praktisch, und das wird praegnanz.de auch weiterhelfen. Selbstverständlich wird es das Skript dann in Kürze zum freien Download geben. Wir berichten natürlich.

Bis dahin: Fröhliches Messen und vergleichen!

Kommentare (0) 27.07.2007, gerritvanaaken

Der RubberBandSelektor setzt Prototype 1.5.1 voraus.

Was kann der RubberBandSelector?

  • Durch Ziehen der Maus Elemente auswählen
  • Zusätzliches Auswählen mit SHIFT + KLICK
  • Beim Auswählen scrollt der Viewport mit, falls der Mauszeiger den scrollempfindlichen Bereich berührt

Demo – Demo-Video

Welche Optionen gibt es?

scrollSensitivity

Gibt die Höhe des scrollempfindliche Bereich eines Fensters in Pixeln an.

  1. new RubberbandSelector({
  2. scrollSensitivity: 30,
  3. });

(Standard: 1/4 des Browser-Fensters)

elementsSelector

Definiert mittels CSS-Selektor die auswählbaren Elemente.

  1. new RubberbandSelector({
  2. elementsSelector: "#browser > *",
  3. });

(Standard: “.selectable”)

selectInSelector

Legt die gesamte Aktionsfläche des RubberBandSelectors fest.

  1. new RubberbandSelector({
  2. selectInSelector: "#browser"
  3. });

Falls mehrere Elemente als Treffer übergeben werden, wird das erste Element als selectIn genommen.

(Standard: “.selectable”)

Welche Callbacks gibt es?

beforeSelect

Wird als erstes beim Mausklick aufgerufen und bekommt das Maus-Event als Argument.

afterSelectElement

Wird nach der Auswahl eines Elements aufgerufen und bekommt das ausgewählte Element als Argument.

afterDeselectElement

Wird nach der Aufhebung der Auswahl eines Elements aufgerufen und bekommt das Element als Argument.

afterSelect

Wird als letztes nach dem loslassen der Maustaste aufgerufen und bekommt das Maus-Event als Argument.

Weitere Möglichkeiten?

enable

Schaltet den RubberBandSelector ein.

  1. var rubberBand = new RubberBandSelector();
  2. rubberBand.enable();

disable

Schaltet den RubberBandSelector aus.

  1. var rubberBand = new RubberBandSelector();
  2. rubberBand.disable();

getAllSelectedElements

Gibt alle ausgewählte DOM-Objekte zurück.

  1. var rubberBand = new RubberBandSelector();
  2. rubberBand.getAllSelectedElements();

Wo gibt’s das Ganze zum Download?

Kommentare (4) 26.07.2007, Stanislav Müller

3st digital agenturblog

Im 3st digital agenturblog schreiben unsere Mitarbeiter über Trends, Tipps und Beobachtungen rund um das moderne Web. 3st digital ist eine Mainzer Webdesignagentur.

SYNFONI – Das Projektportal

Autoren

Alex Knaub
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Tobias Rehn
Florian Kosiol